Schon die ersten Handys, die Anfang der 1990er Jahre auf den Markt kamen, waren nicht allein auf Telefongespräche ausgerichtet. Es ging in der Anfangszeit vor allem um SMS, die – schneller und billiger als Telefongespräche – nützliche Informationen im zwischenmenschlichen Bereich und auch zum dienstlichen Gebrauch allein in Textform übertrugen.
Vorwiegend Textform benutzt auch das World Wide Web und so lag es langfristig nahe, dass nicht nur an den feststehenden Computerarbeitsplätzen Webinhalte abgerufen werden sollten. Sondern mobiles Internet war schon ab 2000 möglich. Damals noch mit der sogenannten 2. Generation des Mobilfunks, nämlich dem sogenannten General Packet Radio Service, abgekürzt GPRS. Mit 54 Kilobit pro Sekunde bestand nun auch mit einem Zugang zum Handy Internet surfen die Möglichkeit genauso schnell zu surfen, wie es ein analoges Modem bei einem Festnetzanschluss leistete. Schon jetzt konnte auch WAP genutzt werden, ein System, welches per Handy ermöglichte, allein nur Internetseiten aufzurufen, die im reinen Textmodus (HTML) auf der Anzeigefläche erscheinen konnten.
Es ging aber auch bereits schneller: Die 3. Generation des Mobilfunks, UTMS (Universal Mobile Telecommunications System), auch ab 2000 in Deutschland erstmals eingeführt und dann schrittweise verbreitet, ließ eine Internetbedienung mit Mobilfunkgeräten in einer Schnelligkeit von 384 Kilobit pro Sekunde zu. Fünf Jahre später begann man auch in Deutschland, die UTMS-Ressourcen noch effektiver durch einen simplen Surfstick zu nutzen: Die erste Stufe nennt sich abgekürzt HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) und lässt üblicherweise 3,6-7,2 Megabit pro Sekunde im Internet für das Handy zu (aktuell besteht ein Netz sogar mit 28,8 Megabit in München), die zweite Stufe nennt sich LTE (Long Term Evolution) und ist seit Dezember 2009 in Oslo und Stockholm verfügbar: Mobile Geräte (auch Notebooks) können über Mobilfunktechnik bis zu 100 Megabit pro Sekunde an Internetinformationen verfügen.
"Smartphone" nennen sich Handys, die eigens (mit einer größeren Anzeigefläche) dazu gebaut werden, um das Internet effektiv zu bedienen. Die Firma Apple führte im Jahre 2007 ein solches, nämlich das "iPhone", ein: Mails abrufen ist hier nur noch eine Nebensache. Interessant ist auch das Thema der LTE Flatrate, mit dem wir vermutlich in Zukunft zu tun haben werden. Auch die sogenannten Android Smartphones ist immer wieder in allem Munde. Über das mobile Internet lassen sich eventuell auch Kleinigkeiten für die anstehende Hochzeit Düsseldorf oder andere Dinge schnell und unkompliziert lösen. Auch passende Geburtstagsgedichte könnte man schnell über eine mobile Internetflat finden.