Es ist seit Langem schon gang und gäbe, dass Mobilfunkunternehmen Handyverträge ermöglichen, nicht ohne ein Handy für entweder einen Euro oder auch beinahe gratis dazu zu "verschenken". Doch einige Jahre lang hat bereits ein anderes Wort Einzug in die Marketingwelt der Branche gehalten: Es geht um das Handy Bundle. Diese "Maßnahme" ist umso wichtiger geworden, seitdem viele Handykunden nichts mehr mit Verträgen zu tun haben wollten, weil ihnen interessante Prepaid-Angebote gemacht wurden.
Doch gegen ein Handy mit Zugaben gibt es dann wieder weniger Gegenargumente. Zwar verpflichtet auch hier ein Handyvertrag für die übliche Zeitdauer, aber das elektronische Gerät, welches hier mitgegeben wird, geht natürlich ohne Zusatzkosten in das Eigentum des Kunden über. Der Wert ist in allen Fällen nicht belanglos, im Gegenteil: Auf dem freien Markt würden bestimmte Notebooks mehrere Hundert Euro kosten. Es wird natürlich für das Gesamtprodukt eine monatliche Gebühr vereinbart, die vielleicht etwas höher sein kann, als bei einem herkömmlichen Handyvertrag, der ohne Bundle abgeschlossen wird. Immerhin ist seitens des Händlers ja angedacht, dass durch die monatliche Gebührenzahlung das Gerät bis zum Ende der Vertragsdauer auch vollständig abbezahlt wird. Im Grunde ist ein Handy Bundle also nichts anderes, als eine Leasing-Option unter günstigen Bedingungen.
Doch nicht nur Computer können in einem solchen Rahmen herausgegeben werden, sondern auch hochwertige LCD-Fernseher oder Playstation 3 Geräte. Was also – oberflächlich gesehen – als Handy mit Beigaben beworben wird, ist tatsächlich ein Alternativangebot im Rahmen der (Unterhaltungs-)Elektronik. Denn ein Handy zu kaufen, vollkommen separat einen Telefonievertrag über eine SIM-Karte abzuschließen und zusätzlich noch einen Rechner zu erwerben, so würde auch hier eine ansehnliche Summe zusammen kommen. Dennoch wird empfohlen verschiedene Angebote und Tarife zu vergleichen, um sich auch wirklich ein günstiges Angebot zu erwerben.